Trigami – ein Fazit für mich

Robert möchte gerne wissen, wie trigami-Schreiber ticken. Ich kann hier immerhin von mir schreiben: 😉

Und nachdem ein Ole in einem der Kommentare meint, mit vernünftiger Recherche rechnet sich das ganze nicht, kann ich nur sagen: Jein!
Für mich spielt das Geld fast keine Rolle. Mir geht’s in erster Linie drum über etwas zu schreiben, das mich interessiert. Und wenn ich keine Lust oder Zeit habe über etwas zu schreiben, dann lasse ich das auch.
Hier meine Statistik:
Bisher bekommene Angbote: 54
Über eine Bewerbung nachgedacht: 15
Beworben bei: 10
Auftrag bekommen: 4

Ich hab vor der Bewerbung bis zu einer halben Stunde recherchiert ob es für mich passt oder nicht. Dazu gehören die Suchmaschinen, eine whois und nochmal die Suchmaschine mit dem Ergebnis.

Zudem werden die ersten Gedanken über eine mögliche Rezension bereits notiert.

Habe ich eine Rezension bekommen, geht es ans Infos sammeln, welcher Aufhänger der Beitrag haben soll, wie ich das entsprechende Angebot bewerte etc.: Dauer ca. nochmal eine halbe Stunde bis zu einer Stunde.
Dann Pause!

Die Infos und Gedanken sortieren passiert dann nebenbei bei so sinnvollen Tätigkeiten wie Autofahren oder Duschen.
Das Schreiben kann dann nochmal bis zu einer Stunde dauern.
Verdient habe ich bisher: 122,97€ (mittlerweile sind die Raten für die Aufträge höher)
Investiert an Zeit: ca. 15h

Das ergibt einen Stundenlohn von: 8,20€

Wenn ich es für Geld machen würde, müsste ich entweder meine Qualitätskriterien und mit weniger Recherche bloggen oder es bleiben lassen.

ich mach trotzdem weiter wie bisher, weil mir das Geld wurscht ist.

Ich bin käuflich…

gesponsorte Beiträge über trigami.

irgendwie kommt das halt auch auf den Preis an.

Um was geht’s hier? Um eine Möglichkeit etwas Geld mit diesem Blog zu verdienen. Die schweizer Firma trigami vermittelt zwischen Firmen, die eine Rezension wollen und dafür Bloggern Geld geben.

Es gibt ein paar Bedingungen dabei:

Der entsprechende Beitrag muß als gesponsorter Beitrag gekennzeichnet sein, er muss eine Mindestlänge an Wörtern haben, der Ton sollte ehrlich und fair sein.

Natürlich darf man ein Produkt dann auch verreissen, wenn es einem nicht gefällt. Es könnte also sein, dass man hier demnächst über solche Beiträge gelegentlich hier stolpert.

Geldverdienen im Internet ist ein Kinderspiel

Das hat zumindest ein inzwischen 16jähriger seit seinem 13. Lebensjahr bewiesen.

Er ergaunerte sich sage und schreibe 370 000 € durch Betrügereien, indem er nicht existierende Ware versteigerte oder Leute anwarb, um für ihn zu arbeiten.

Das Geld verprasste er mit Designer-Klamotten und exzessiver Lebensweise.

Inspiriert wurde er durch den Film „Catch me if you can“ mit Leonardo di Caprio.

Mehr dazu im englischen Originalbericht beim Daily Mirror .

Sollte ich mir Sorgen machen?

Meine Frau hat bei den Lebensversicherern meiner Lebensversicherungen angefragt um die aktuellen Stände und Vertragsbedingungen zugeschickt zu bekommen.

Natürlich muß ich mir keine(!) Sorgen machen, denn der Zweck dahinter ist nicht, dass meine Frau rausfinden kann, wann es sich lohnt, mich um die Ecke zu bringen, sondern klare Informationen und eine Übersicht über die finanzielle Situation zu bekommen. 😉

Claudia hat das übrigens sehr schön beschrieben und eigentlich muß ich da gar nix mehr dazu sagen!

Geld verdienen durch Text im Internet?

Tja, die VG Wort macht’s möglich.

Wer sich heuer noch anmeldet könnte sich ein sicherlich bescheidenes Zubrot durch das Veröffentlichen von Texten im Internet verdienen.

Vorraussetzungen:

  • Mindestens 1800 Zeichen
  • Mindestens 3000 Besucher des Textes innerhalb eines Jahres

Dieser Text erfüllt die 1. Voraussetzung sicherlich nicht, da er nur 646 Zeichen enthält aber ich wüsste da jemanden, die gerne lange Beiträge schreibt… nur ob die Besucher reichen, müsste man mal schauen 🙂

Wer schreibt jetzt noch ein Plugin für WordPress, damit das ganze Verfahren in Blogs automatisch nutzbar wird?
[via winkelschreiber]

Der Preis

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig
schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die
Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte
Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu
wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas
Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren
Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegegenstand die ihm zugedachte
Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu
erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das
Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun,
dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

JOHN RUSKIN engl. Sozialreformer (1819-1900)

Der Herr Riester oder nicht?

Ich hatte gerade Besuch von einem netten äteren Herrn eines großen deutschen Finanzdienstleisters, der mich erstens kennenlernen wollte und mir zweitens einen Riestervertrag andrehen möchte.
Grundsätzlich habe ich ja nix dagegen, wenn einem jemand etwas verkaufen möchte aber bitte sprecht in einer Sprache, die jeder versteht und vermeidet wo es nur geht Fachchinesisch. Da ich dann wirklich nicht bei jedem Satz nach der Bedeutung der Fachbegriffe fragen wollte hat sich das ganze dann wohl etwas erledigt, aber einiges hatte ich ja dann doch verstanden:
Vorteile von Riester:

  • staatliche Förderung für Arbeitnehmer
    • Prämie vom Staat pro Familienmitglied
    • steuerliche Förderung, erhältlich über den Lohnsteuerjahresausgleich
  • Beitragsfreistellung jederzeit möglich
  • ALGII sicher, d.h. im HarzIV-Fall bleibt das eingezahlte Vermögen unangetastet

Nachteile:

  • die nächste feste Ausgabe im Monat
  • sollte ich mal selbstständig arbeiten, fällt die Förderung weg
  • will ich im Alter auswandern muß ich die Förderung zurückzahlen (oder einen Wohnsitz hier behalten)

Wenn ich den Spaß dann heuer noch abschließe kann ich noch den Vorteil meines Geschlechts ausspielen und eine höhere Rente im Alter kassieren. Danke liebe GesetzgeberInnen!
Wenn ihr schon gleiche Behandlung für die Geschlechter fordert, dann sorgt bitte auch dafür, daß die Vorraussetzungen gleich sind. Noch sterben die Männer durchschnittlich 6 Jahre früher und haben somit einen deutlichen Nachteil bei der Rente, was einem bisher bei der privaten Vorsorge als Mann noch ausgeglichen wurde. Ab 2006 und den eingeführten Unisex-Tarifen geht das dann nicht mehr.

Wieso hab‘ ich immer das Gefühl, daß man mit jeder Versicherung die man abschließt mehr Verantwortung für sein Leben abgibt?