Pimp my Browser

Firefox bietet eine riesige Auswahl an Erweiterungen, die das Surfen und Browsen leichter machen oder den Browser einfach nur aufhübschen.
Ich hab‘ mal eine Liste der Erweiterungen zusammengestellt, die ich benutze:

  • Tabbrowser Extension: Erweitert die Funktionalität der Tabs, also der Unterseiten enorm
  • Adblock: Filtert je nach Bedarf mit vielen Einstellmöglichkeiten Werbung raus
  • Colorful Tabs: Färbt die Tabs schön bunt und läßt sie so leichter Unterscheiden
  • FasterFox: beschleunigt durch einige Einstellungen die Benutzung des Browser (auch mit Hilfe von Laden verlinkter Seite, also Vorsicht bei Volumentarifen!)
  • Right-click-link: Läßt über die rechte Maustaste einen markierten Text in einem neuen Tab öffnen.
  • Smartsearch: Läßt einen markierten Text über die rechte Maustaste in einem Suchtab öffnen.
  • Greasmonkey: erlaubt die Ausführung von Userscripts, um Änderungen am Browser und an der Darstellung von Webseiten zu ändern.
  • Autoclick userscript: öffnet nach 1,5 Sekunden bleiben des Mauszeigers auf einem Link diesen in einem neuen Tab
  • Wellrounded: hübscht die Adress- und Suchleisten auf, indem es sie schön rund macht
  • IE Tab: ein sehr wichtiges Plugin für Webseiten, die Probleme mit dem Firefox haben, denn es erlaubt das öffnen von Seiten mit der Rendering Engine von Microsofts Internet Explorer
  • Measure-It: Unerlässlich für Webseiten-Gestalter! Es bietet ein Lineal, um Elemente auf der Webseite auf ihre Pixelgröße abzumessen
  • html validator: Zeigt Code-Fehler und -Warnungen der aufgerufenen Seite an
  • WebDeveloper: bietet eine ganze Toolbar nützlicher Werkzeuge, für die es hier einen eigenen Artikel geben müßte.
  • Search Status: Zeigt Alexa- und Google-Ranks der besuchten Seite an und lieferte weitere nützliche SEO-Tools
  • view rendered source chart: zeigt den Quelltext einer Seite in schönen bunten Kastchen an und bietet somit deutlich mehr Übersicht im Sourcecode.

Und dann bin ich kürzlich noch über eine schöne Auwahlseite deutschsprachiger Erweiterungen gestolpert.

Ehrensenf

Ich bin ja einer der wenigen Menschen, die sich ganz bewußt keinen Fernseher mehr hinstellen.
Das hat mehrere Gründe:

  • Es gibt Besseres, um seine Zeit vor der Glotze zu verbringen
  • Das meiste was kommt ist ausgesprochener Schrott
  • Die GEZ will auch nur Geld (ab 2007 auch für PCs, dann hat sich das Argument erledigt)
  • Ich sprech mehr mit meiner Frau 😉

Trotzdem mag ich nicht auf audio-visuelle Unterhaltung ganz verzichten und hab‘ das Netz nach schönen Angeboten durchstreift.
Am besten gefallen hat mir eindeutig: Ehrensenf zeigt einmal täglich Neuigkeiten aus der Web-Welt. Die Moderatorin Katrin bringt das ganze auch noch witzig und in netter Weise rüber. Zudem hat sie ein für Männer nicht gerade ääähhh unangenehmes Äußeres 😉

Spielt mal ein bisschen mit den Buchstaben von „Ehrensenf“. Für was steht das Anagramm?

Es ist spät in der Nacht und ich saß noch vor dem Fernseher, um mir den Film „Das Glücksprinzip“ anzusehen.
Der Film greift eine geniale Idee auf. Ein kurzer Anreißer der Story:
Der Sozialkundelehrer Eugene Simonet (Kevin Spacey) gibt seiner Klasse die Aufgabe, daß sich jeder eine Idee ausdenken soll, wie er die Welt verbessern kann. Der 11jährige Trevor (Haley Joel Osment, „Sixth Sense“) hat die geniale Idee ein Schneeballsystem der guten Taten zu initieren. Er hilf 3 Leuten bei einer schwierigen Lebensaufgabe. Diese 3 müssen dann jeweils weiteren 3 Leuten weiterhelfen.
Außenrum um die Story bekommt ein Reporter einen Ferrari geschenkt von jemanden, der dies als gute Tat innerhalb dieses Netzwerkes weitergibt. Der Reporter fängt dann an zu recherchieren und denkt die Strukturen auf bis zum Ursprung, zu Trevor.

Ich werde den Schluß und das Ende nicht verraten, aber ich kann meine Meinung nicht zurückhalten:

  • Der Film greift eine geniale einfache und schöne Idee auf
  • Die Schauspieler überzeugen sehr, v.a. Haley Joel Osmond mimt den ängstlichen und etwas verstörten, aber kämpferischen Jungen als wäre er selbst so
  • Einige Brüche in der Story und in den Charakteren, v.a. bei Trevors Mutter (Helen Hunt) stören etwas
  • Der Schluß ist unter aller Kanone und läuft wider der Idee des Films

Fazit:
Ein schöner Film, der auch ans Herz geht, eine gute Story erzählt, aber dessen Schluß man besser bleiben lassen sollte.