Der Wächter des Feuers

tja, das war nun ich. 😉
Meine Nachbarn, über die ich vor über einem Jahr schonmal geschrieben habe, haben nun ihren Glasofen am Laufen.
Das Teil wird mit einem Gasbrenner beheizt und hält die Glasschmelze auf wohlige 1200°C.
Da sie nun für 2 Tage weg waren habe ich regelmäßig geschaut, ob der Brenner noch läuft, denn sollte der ausgehen, dann wäre es erstmal vorbei mit Glasblasen.
Aber das Feuerchen brennt noch schön.

Blogtreffen machen Spaß

Gestern war ich in Regensburg im „Cafe unter den Linden“ und hab mich mit bereits bekannten und neuen Bloggern getroffen.
Der Stoiber hat eingeladen und dem Ruf sind viele gefolgt. Alin, der viele leckere Rezepte hat, Josip, der über gute Musik schreibt und Tobi der keine Vertikaldampfbügelgeräte hat kannte ich ja schon vom Bloggertreffen in München.
Neu dabei waren der Andy Brandl, der Blogs abfertigt, Georg, der was zum Thema Gitarrespielen und -lernen schreibt und Manfred, der über seine Vietnam-Reise demnächst schreiben wird.

Der Matthias, der zudem in seinen Geburtstag noch reinfeiern wollte, hat es dann wohl vorgezogen, das woanders zu machen. Schade, den hätte ich gerne persönlich kennengelernt.

War interessant und ich freu mich schon aufs nächste.
Sollte ich einen vergessen haben, dann bitte laut „HIER“ schreiben.

Bier selber brauen, warum nicht?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Bier ist das Nationalgetränk der Bayern und speziell in BierOberfranken gibt es die höchste Brauereidichte der Welt. Aber auch in bei mir in Niederbayern ist die Anzahl nicht zu verachten. Trotzdem haben in den letzten Jahren v.a. viele kleinere Brauereien das Geschäft aufgegeben oder wurden von größeren Brauereien übernommen und somit ist die Auswahl von verschiedenen Bieren leider gesunken.
Ich bin nachwievor auf der Suche dem für mich besten (=schmackhaftesten) Bier und schwanke momentan zwischen dem Zwicklbier einer lokalen Brauerei hier und einem Weißbier einer Brauerei aus dem Bayerischen Wald.
Probiert habe ich bereits viele, aber ich bin sicher da ist noch was Besseres zu finden.
Eine Möglichkeit den Geschmacksbereich zu erweitern wäre, wenn man das Bier selbst braut. Dies ist gar nicht mal so schwierig, denn man kann sich alle Zutaten incl. des notwendigen Zubehörs einfach zuschicken lassen.
Der Onlineshop brauen.de, der sein 2jähriges Bestehen feiert, bietet dazu alle notwendigen Zutaten und Materialien.
Normalerweise besteht der Brauprozess aus folgenden Schritten:

  • Mälzen: Getreidekörner werden zum Keimen gebracht.
  • Darren: Der Keimprozess wird durch Hitze beendet und das Malz getrocknet.
  • Schroten: Das Malz wird zerkleinert…
  • Maischen: … und mit Wasser vermischt.
  • Läutern: Das Malz wird von der Würze getrennt.
  • Würzekochen: thermische Behandlung zum Eiweißumbau
  • Ausschlagen: Hopfenbestandteile und ausgefallenes Eiweiß werden entfernt.
  • Gären: Die Würze wird mit Hefe versetzt und zum Gären gebracht.
  • Lagerung: Zum Reifen wird das Bier in Flaschen oder Fässer abgefüllt.

Im oben genannten Onlineshop kann man sich gleich fertige Einsteigerpakete kaufen, die bereits sog. Bierkits enthalten, die einem das Malzen, Darren und Schroten ersparen. Da der Hopfen wohl nicht in ganzen Dolden enthalten ist, sondern im Extrakt enthalten sein dürfte, wird das Ausschlagen wohl auch entfallen oder sehr vereinfacht sein.
Schauen wir uns mal im Onlineshop von brauen.de um:
Die Startseite erscheint aufgeräumt und klar strukturiert. Auf der linken Seite ist die Navigationsleiste mit den Produktkategorien ganz oben, rechts eine Infoleiste, die mir z.B. sagt, dass mit DHL verschickt wird und der Begrüßungstext erklärt, dass Selberbrauen einfach ist und alle Materialien und Zutaten hier erhältlich sind.
Zudem verweisen Banner gleich mal auf die Einsteigersets, was den Einstieg zu dem Thema sicherlich deutlich erleichtert. Wenn man nämlich anfangen müsste alle Zutaten und Geräte einzeln auszusuchen ist man sehr schnell überfordert, da man ja noch gar nicht weiß, was man braucht.
Unter „mehr über…“ findet man noch hilfreiche Links, z.B. zum Braulexikon, dass Begriffe des Brauens erklärt oder zu anderen Seiten zum Thema Bier. Gerade noch mal geschaut, da sind keine Links zu finden! Schade, wenn da was angekündigt wird, und dann nix da ist.
Ein Hindernis habe ich jetzt persönlich noch, um dort zu bestellen. Mir fehlt eine einfache und klare Anleitung, wie man mit so einem Einsteigerset loslegt. Was genau ist zu tun? Welche Schritte führt man aus?
Wenn das vorhanden wäre, kann ich mir besser vorstellen, ob ich das machen möchte und würde leichter kaufen.

Spammer springt auf Trigami-Blogger auf

Ich hab vor einigen Tagen folgende Mail erhalten:

Hallo,

ich bin über Google auf deine Seite http://www.wissenmachtnix.de/familienalbum-und-stammbaum-in-einem.html aufmerksam geworden und seitdem hat dein Blog einen Stammplatz in meinem Feedreader J

Ich habe gesehen, dass auf deiner Seite eine Review für trigami gemacht hast – Ich finde das Konzept von trigami ziemlich cool. Deshalb war meine Idee folgende:

Du schreibst ein Posting Thema XYZ (eben eines der Themen meiner Webseiten) und bekommst dafür einen Betrag von 30 Euro – dafür bekomme ich einen Link zu meiner Webseite am Ende des Beitrages. Es soll also keine Review meiner Webseite sein, sondern einfach ein Posting zum Thema XYZ und dazu noch ein passenden Link.

Was hälst du davon?
Liebe Grüße,
N.N. (Name entfernt)

meine Antwort darauf viel folgendermaßen aus:

Servus N.,
das können wir gerne machen, allerding werde ich das ähnlich wie bei den Trigami-Aufträgen halten und die Beiträge als gesponsert kennzeichnen.
was hälst Du davon?
ciao
Martin

Natürlich hab‘ ich nichts mehr von dem Burschen gehört.
Ein Check meines Webseitenanalysetools zeigte mir, dass er am 25.9. um ca. 13:00 Uhr mit dem Suchbegriff „Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag“ bei mir gelandet ist.
Ich hab‘ überhaupt nix gegen bezahlte Dienstleistungen von Bloggern; was mir stinkt ist:

  1. Ich bin ungefragt angeschrieben worden um einen Geschäftskontakt anzubahnen. Man könnte dies wohl als SPAM ansehen.
  2. Auf meine noch freundliche Antwort wurde in keinster Weise reagiert, was ich schonmal als ziemlich unhöflich empfinde.
  3. Die Aktion dient aufgrund der dann wohl fehlenden Bereitschaft, die Artikel als gesponsert zu kennzeichnen dem Sammeln von für Google „sauberen“ Backlinks und auch das nenne ich SPAM.

Ich hab‘ überhaupt nix gegen Werbung in Blogs, solange sie als solche ersichtlich und erkennbar ist, oder ob das über trigami, linklift oder sonst einen Vermittler läuft oder eben auch direkt.

Da gezielt nach trigami-Bloggern gesucht wurde haben sicherlich noch mehr diese Mail erhalten. Wie habt ihr reagiert?